Bereits im Halbfinale gelang es dem Weilimdorfer Oberliganachwuchs, seine Favoritenrolle klarzustellen. Nach einer Auftakt-Niederlage von Jonathan Mohr in der Klasse bis 25kg fegten Michail Tsompanidis, Felix Bohn, Daniel Koch, Paul Laible, Lucas Lazogianis, Lukas Laible und Florian Bohn ihre Gegner jeweils mit den maximalen 4 Mannschaftspunkten von der Matte. Nach nur einer weiteren Niederlage stand es am Ende 28:8 für die SG Ringer. Jetzt galt es, im Finale gegen den KV 95 aus Stuttgart den Titel aus 2013 zu verteidigen. Keine leichte Aufgabe, musste man doch gegen die starken KVler vor wenigen Wochen die erste Niederlage seit 2012 hinnehmen.
Doch gleich im vorgezogenen Kampf in der Gewichtsklasse bis 60kg sorgte Daniel Koch für eine Vorentscheidung. Kurz nach Beginn der zweiten Runde gelang ihm ein Kopfhüftschwung, aus dem es selbst für den starken Artur Junginger kein Entkommen mehr gab (4:0). Im darauffolgenden Kampf konnte Jonathan Mohr in der Klasse bis 25kg trotz starker Gegenwehr eine Schulterniederlage nicht verhindern (4:4). Ebenfalls glücklos agierte Michail Tsompanidis im Schwergewicht (4:8). In der Klasse bis 28kg unterstrich Felix Bohn durch einen Schultersieg einmal mehr seine Ausnahmestellung in dieser Gewichtsklasse (8:8), ebenso wie Lucas Lazogianis und Paul Laible in den Klassen 52 und 31kg (16:8). Nach einer Niederlage in der Klasse bis 45kg machte Lukas Laible durch einen weiteren Schultersieg in der Klasse bis 35kg die SG Weilimdorf vorzeitig zum Sieger, so dass die Schulterniederlage von Florian Bohn in der Gewichtsklasse bis 40kg nicht mehr ins Gewicht fiel.
Damit verteidigten die Jungen Wölfe ihren Titel aus 2013. Und damit nicht genug: Mit Felix Bohn und Paul Laible belegt die SG die ersten 2 Plätze in der Liste der erfolgreichsten Ringer der Saison 2014. Doch dem Nachwuchs bleibt nicht viel Zeit zum Durchatmen, denn bereits Ende Januar steht mit den Württembergischen Mannschaftsmeisterschaften die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften ins Haus. Und auch hier will der Nachwuchs wieder ein Wort mitreden.


