2011 richtete die Ringsportabteilung der AV Germania Hornberg bereits zum neunzehnten Mal ihr hochklassig besetztes Freistilturnier aus. Und dieses Mal waren auch die Weilimdorfer Jugendringer mit am Start. Bereits im Vorfeld war klar, dass auf diesem Turnier nur die stärksten Nachwuchsringer der SG eine Chance haben würden und so war die SG nur mit 5 Ringern am Start, zumal Kerim und Celil Gümüssu aus familiären Gründen nicht antreten konnten.
In der D-Jugend kämpften in den Gewichtsklassen bis 36 kg Lucas Lazogianis und bis 26kg Lukas Laible und Florian Bohn.
Lucas musste sich in nordischer Abfolge (jeder gegen jeden) mit 5 anderen Ringern messen. Hierbei war er drei Mal siegreich und sicherte sich am Schluss die Bronzemedaille. Eine starke Leistung.
Lukas und Florian mussten in zwei Viererpools antreten. Lukas Laible zeigte in der Vorrunde gute Kämpfe. Ein Sieg und eine Niederlage im Pool A reichten ihm, um ins kleine Finale einzuziehen. Mit etwas Glück wäre sogar der Einzug in Finale möglich gewesen. Im Kampf um Platz drei zwang ihn sein Gegner nach hartem Kampf auf die Schultern.
Florian Bohn hatte nicht seinen besten Tag und musste sich in den Rundenkämpfen mit einem Sieg und zwei Niederlagen, allerdings gegen den späteren Turniersieger und den Drittplazierten, mit dem Kampf um Platz 5 zufrieden geben. Hier zeigte er dann wieder sein gewohntes Können und schulterte seinen Gegner souverän.
Am erfolgreichsten waren einmal mehr die Kämpfer der E-Jugend. In der Gewichtsklasse bis 20 kg waren 6 Ringer am Start, darunter Paul Laible und Felix Bohn. Paul startete mit drei Siegen, musste sich dann Felix geschlagen geben und verlor seinen letzten Kampf gegen den späteren Zweitplazierten knapp in drei Runden. Für diese starke Gesamtleistung wurde er mit der Bronzemedaille belohnt. Nicht zu bremsen war einmal mehr Felix Bohn, der bereits in Kampf Nummer drei auf den späteren Silbermedaillengewinner traf. Hier gelang ihm in einem sensationellen Kampf ein Zwei-Runden-Sieg, der so manchen Zuschauer Zitate wie „Gäbe es bei den Kleinen schon deutsche Meisterschaften, dann wäre das das Finale gewesen“ raunen lies.
Am Ende durfte Felix dann den ersten Preis entgegennehmen, in Hornberg eine schussfähige Kanone aus Holz, ein Symbol für das bekannte Hornberger Schießen.
Insgesamt kann die SG mit den Ergebnissen zufrieden sein, zumal alle Kämpfer zusätzlich den Schlafmangel als Gegner besiegen mussten. Denn die weite Anreise nach Hornberg hatten alle schon tags zuvor angetreten und eine entsprechend kurze aber sehr lustige Nacht verbracht.


