Mit Lukas Laible in der Klasse bis 38kg und Florian Bohn im Limit bis 42kg stellt die SG Weilimdorf 2 Württembergische Meister und damit die jeweilige Nummer Eins im Landesverband. Und nach einem guten 7. Platz von Florian und einem überragenden Vizemeister-Titel von Lukas im Jahr 2015 waren die Erwartungen entsprechend hoch. Florian hatten die Weilimdorfer einen Platz unter den ersten 8 Ringern zugetraut und Lukas galt als Medaillenhoffnung.
Doch leider läuft auch bei den Weilimdorfer Wölfen nicht immer alles nach Plan. Für Florian reichte ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, um von seinem südbadischen Gegner auf die Schultern gezwungen zu werden. Und auch Lukas fand nicht gut ins Turnier. In Kombination mit einer schwachen Kampfrichterleistung musste er sich seinem Gegenüber vom Rheinhessischen Ringerverband nach Punkten geschlagen geben.
Damit standen beide Weilimdorfer bereits nach der ersten Kampfrunde mit dem Rücken zur Wand, denn eine zweite Niederlage bedeutet das Aus auf Meisterschaftsturnieren.
Und für Florian wurde diese Regel leider zur Realität. In Führung liegend wurde sein sächsischer Widersacher mehrmals wegen Fouls ermahnt, ohne die dafür im Regelwerk vorgesehene Verwarnung und die damit einhergehende Punktstrafe zu erhalten, die Florian den Sieg gebracht hätte. Letztendlich musste sich der Junge Wolf nach Punkten geschlagen geben und beendete das Turnier als 16ter von 19 Teilnehmern.
Lukas hatte auf Grund der ungeraden Teilnehmerzahl in der zweiten Kampfrunde ein Freilos und musste sich somit erst in Runde drei seinem brandenburgischen Kontrahenten stellen. Lukas agierte souverän und konnte diesen Kampf auf Schulter gewinnen.
Doch in Runde vier kam auch für Lukas die zweite Niederlage gegen den späteren Deutschen Meister auf Nordrhein-Westfalen, gegen den er eine Technisch Überlegene Niederlage nicht verhindern konnte. Trotz allem erreichte Lukas den dritten Poolplatz und konnte somit am Sonntag um den fünften Platz kämpfen.
Aber auch hier zeigte Lukas nicht seine gewohnte Leistung und musste sich seinem sächsischen Konkurrenten nach Punkten geschlagen geben. Somit erreichte der Weilimdorfer den sechsten Rang in einem Starterfeld von 15 Ringern.
Alles in allem können die Wölfe mit dem Gesamtergebnis nicht zufrieden sein. Ein Weilimdorfer Sieg bei zwei Startern ist zu wenig.
Jetzt gilt es für die beiden Jungen Wölfe, nach vorne zu schauen und sich auf die kommenden Mannschaftsmeisterschaften Ende April vorzubereiten.
Es ist ja nicht aller Tage Abend…..


