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26.10.2009
Ringen

Weilimdorfer Ringer gelingt der Sprung auf Platz 2

Am vergangenen Samstag um 21:30 Uhr bebte die Lindenbachhalle in Weilimdorf. Die zahlreichen Zuschauer feierten einen perfekt gezogenen Suplex von Stefan Vogt und damit die Vorentscheidung zugunsten des Gastgebers im Verbandsligakampf gegen den SV Ebersbach. Mit dem 22:15-Sieg katapultieren sich die Weilimdorfer Ringer auf den zweiten Tabellenplatz – wer hätte das noch vor ein paar Wochen geglaubt, als die Stammringer reihenweise verletzungsbedingt ausfielen.

An diesem Kampf zeigt sich aber auch, dass Ringen mehr ist als zwei Kraftpakete, die auf einer Matte gegeneinander antreten, sondern auch viel mit Taktik zu tun hat. Denn ohne zwei entscheidende strategische Umstellungen in der Mannschaft, wäre ein Sieg gegen die mindestens gleichwertigen Gäste aus Ebersbach wohl nicht möglich gewesen.

Zum einen wechselte Stefan Vogt im 74 kg auf die griechisch-römische Position, Philipp Ilzhöfer rückte dafür aus der zweiten Mannschaft in die Gewichtsklasse 74 kg Freistil. Michael Berner rückte auf ins Halbschwergewicht, um die Plätze im 84 kg für Alexander Schrag und Markus Laible freizumachen.

 

Zu Beginn trat als Vorkampf die SGW II gegen die Mannschaft der TSG Backnang an, musste sich dabei aber mit 19:34 deutlich geschlagen geben. Die Wertungspunkte für die Weilimdorfer holten Stefan Stiber, Peter Renninger, Maximilian Hubl und Giovanni Simone, der eine starke Leistung bei seinem Comeback nach einem Arbeitsunfall zeigte. Ebenfalls positiv zu vermerken ist, dass die Mannschaft erstmals komplett mit sieben Ringern auflaufen konnte, da mit Julian Kupezkyj auch ein Fliegengewichtler im Aufgebot war.

 

Im anschließenden Verbandsligakampf ging die SGW vom Start weg deutlich in Führung. Im Fliegengewicht holte unser Ringertrainer souverän 3 Mannschaftspunkte (PS 3:0). Und auch Schwergewichtsringer Andreas Werft hatte keinerlei Probleme mit seinem Gegenüber Klaus Turzer, den er nach einer halben Minute schultern konnte (SS 4:0, 7:0). Gegen Punktegarant Adrian Lupu im Bantamgewicht sah sich der Gast wohl chancenlos und stellte hier erst gar keinen Gegner (OG 4:0, 11:0).

Bis zur Pause kämpfte sich der Gast vom SV Ebersbach aber wieder heran. Michael Berner beschäftigte den körperlich überlegenen Yilmaz Yildiz zunächst gut, wurde dann aber ausgekontert und schließlich geschultert (SN 0:4, 11:4). Einen äußerst unangenehmen Gegner hatte auch Abdullah Eren mit Gevorg Vardanyan. Geschickt gelang es dem Weilimdorfer durch eine defensive Taktik sein Gegenüber auf Distanz zu halten und wenige Punkte zuzulassen. In der dritten Runden konnten dann beide Seiten spektakulär punkten, doch Abdullah konnte die knappe Punktniederlage über die Zeit retten (PN 0:3, 11:7).

Direkt nach der Pause kam es zu einem Schlüsselkampf in der Gewichtsklasse bis 84 kg im griechisch-römischen Stil zwischen Markus Laible (SGW) und Michael Müller. Mit einer konzentrierten Leistung gelang es Markus alle drei Runden knapp für sich zu entscheiden und so die SG Weilimdorf auf die Siegerstraße zu bringen (PS 14:7). In der Klasse bis 66 kg, ebenfalls im griechisch-römischen Stil, legte Tomasz Kierpiec sofort für die SGW nach. Er war körperlich klar im Vorteil gegen Gheorghe Zaharia und nutzte dies auch konsequent aus. Am Ende stand ein Sieg durch technische Überlegenheit (TÜS 4:0, 18:7) für den Neuzugang der SGW, der darüber hinaus in der Vorwoche den dritten Platz bei den polnischen Meisterschaften erringen konnte. Glückwunsch Tomasz!

Der komfortable Vorsprung schmolz in der Folgezeit allerdings wieder ein wenig. Alexander Schrag lieferte sich ein gutes Duell mit Hikmet Akyol, gab in drei Runden aber zu viele Punkte ab, so dass er eine Niederlage durch technische Überlegenheit hinnehmen musste (TÜN 0:4, 18:11). Philipp Ilzhöfer konnte gegen den Ebersbacher Routinier Jörg Sänger nur so gut wie möglich dagegenhalten, eine Niederlage konnte er aber nicht verhindern (SN 0:4, 18:15).

Es wurde also doch noch einmal spannend bei der letzten Begegnung zwischen Stefan Vogt und Alexander Ganssloser. Sieg, Niederlage, Unentschieden – alles war noch drin vor diesem Kampf und es blieb die Frage wie sich Stefan in der fremden Stilart auf den großgewachsenen Ebersbacher einstellen konnte. Doch das Weilimdorfer Urgestein zeigte seinem Gegner und den begeisterten Zuschauern, dass auf ihn Verlass ist. Mit einem frenetisch jubelndem Publikum gelang ihm ein Sieg durch technische Überlegenheit (TÜS 4:0, 22:15).

 

Wer nun ebenfalls gute Stimmung in der Halle genießen will, der hat am kommenden Wochenende in der Weilimdorfer Lindenbachhalle ausgiebig Gelegenheit dazu. Am Samstag trifft ab 18 Uhr die SGW II auf den ASV Schlichten und im Anschluss kommt es zur Verbandsligabegegnung SGW gegen die RG Schwäbisch Hall/Wüstenrot. Am Sonntag geht es dann ab 15 Uhr weiter mit dem Aufeinandertreffen der SGW und der KG Kirchheim/Köngen und jeweils der ersten und zweiten Mannschaft. Die Weilimdorfer Ringer freuen sich auf Ihr Kommen!